


Seit Mitte April ist die Spargelsaison wieder eröffnet. Bis zum 24. Juni können Sie auch bei uns im Restaurant Herford wieder leckeren Spargel genießen. In unserem heutigen Blog-Eintrag möchten wir Ihnen das „Königsgemüse” ein wenig näher bringen.
Am beliebtesten in Deutschland ist der Bleichspargel, da er besonders mild ist. Üblicherweise wird Spargel von regionalen Händlern angeboten, damit die Frische immer garantiert ist. Bevor der Spargel mit seinem Köpfchen durch die Erde stößt, wird er geerntet. Und Spargelstechen ist vor allem eins: Handarbeit. Durch Risse in der sogenannten „Dammkrone” erkennt der Spargelstecher, wo die nächste Spargelstange aus der Erde stößt. Daraufhin legt er die Stange frei und sticht diese anschließend mit einem scharfen Spargelmesser ab. Danach füllt der Spargelstecher das Loch wieder mit Erde und glättet es mit einer Kelle.
Dann muss alles ziemlich schnell gehen. Der geerntete Spargel wird auf dem Hof gewaschen und in einer Eiswasserkühlung für kurze Zeit gekühlt. Dadurch behält er seine schöne weiße Farbe. Durch eine Sortier- und Schneidemaschine wird der Spargel auf eine optimale Länge von 22 Zentimetern abgeschnitten und von der Maschine sortiert. Gerade, weiße Stangen gehören zur Klasse I, wenn sie über einen Durchmesser von 16-26 Millimetern verfügen. Zur Klasse II gehören Spargelstangen mit einem Durchmesser von 12-16 Millimetern. Daneben gibt es noch Spargel mit violetten Köpfen sowie Bruch- und Suppenspargel.
Je nach Region genießen die Spargel-Esser verschiedene Beilagen zum „Königsgemüse”. Die Norddeutschen essen am liebsten zum Spargel gewürfelten oder in Scheiben geschnittenen Rohschinken. Im badischen Raum begleitet ein Pfannkuchenteig den Spargel und die Bayern haben am liebsten gekochten Schinken oder ein Schnitzel als Beilage zum Spargel. Wie essen Sie am liebsten Ihren Spargel? Wir freuen uns auf Ihre Antworten.
0 Kommentare »