Stadthotel Pohlmann
RestaurantPartyserviceHotelTagungen

Stadthotel Pohlmann
Mindener Straße 1
32049 Herford
Fon: 0 52 21 / 98 00
Fax: 0 52 21 / 98 01 62
info@stadthotel-pohlmann.de




RSS-Feeds Kategorien Archiv Links

Die Sparrenburg in Bielefeld


Die Sparrenburg steht in Bielefeld und ist die größte Burg des Grafen zu Ravensberg und in ihrer Dimension auch eine der größten Anlagen Deutschlands. Bis heute ist die gut renovierte Burg das Bielefelder Wahrzeichen und liegt am 156 Kilometer langen Hermannsweg.
Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Sparrenburg erbaut und  diente als Verwaltungs- und Wohnsitz der Landesherren und sie sicherte die Stadt sowie den Handelsweg im Bielefelder Pass. Die Burg musste sehr oft umgebaut werden, die heute noch sichtbare Festungsanlage wurde Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet.

Überraschende Neuentdeckungen

Im Herbst 2007 wurde bei Renovierungsarbeiten an der Sparrenburg die original historische Oberfläche des Kiekstattrondells aus dem 16. Jahrhundert entdeckt. Die unter einer drei Metern dicken Erdschicht verborgene Fläche wurde entsprechend freigelegt. Im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten haben Archäologen im Juni 2008 unmittelbar neben dem Kiekstattrondell eine unbekannte knapp zwei Meter dicke Außenmauer entdeckt, die entweder zur mittelalterlichen Burgmauer aus dem 13. Jahrhundert gehört oder zu einem großen Magazingebäude. Des weiteren fanden Forscher in unmittelbarer Nähe der Windmühlenbastion ein Doppelschachtt, deren Nutzung weitgehend ungeklärt ist. Einer der Schächte führt zu einem bis heute völlig unbekannten Raum.

Besichtigen Sie die Sparrenburg!

Beeindruckend ist das 300 Meter lange unterirdische Gangsystem, das von April bis Oktober besichtigt werden kann, sowie der herrliche Blick auf die Stadt Bielefeld und das Umland. Die Sparrenburg ist auch die Kulisse für das jährliche, mittelalterliche Sparrenburgfest. Während der Burgsaison bietet die Bielefeld Marketing GmbH spezielle Führungen über das Ausgrabungsgelände auf Anfrage an. Die Sparrenburg an sich ist ganzjährig kostenlos und frei begehbar.

Das Sparrenburgfest:

0 Kommentare »


Tierpark Olderdissen – Heimische Tiere in Bielefeld


Der Tierpark Olderdissen liegt in Bielefeld, mitten im Teutoburger Wald. Bereits seit 1928 kann die Bevölkerung auf einem Areal von 15 Hektar Fläche viele heimische Tierarten bestaunen.
Im Jahr 1928 fand der Stadtförster Wilhelm Hornberg ein Rehkitz, das daraufhin von seiner Frau mit der Flasche aufgezogen wurde. Das Reh konnte allerdings nicht in die Freiheit entlassen werden. Er kam auf die Idee, in Bielefeld einen Tierpark zu errichten, in dessen Vordergrund die heimischen Tierarten treten. Der Tierpark sollte Erholungspark und Unterrichtsort für Schulklassen sein.

Tiere und Natur hautnah erleben

Zunächst wurden nur einige Tiere, wie Wildschwein, Reh, Fuchs und Iltis vom Gründer in den Gehegen im Tierpark Olderdissen ausgesetzt. Durch den kontinuierlichen Ausbau des Allwettertierparks genießen inzwischen rund 600 Tiere und über 135 Tierarten Unterkunft. Viele der in 43 Gehegen und Volieren untergebrachten Tiere sind vom Aussterben bedroht. Hierzu gehören zum Beispiel Luchs, Wolf, Wildkatze und der Uhu. Der Tierpark gilt als Ort des aktiven Lernens, wo sich die heimische Natur und deren Tiere sehen und erleben lassen.

Spaß für die ganze Familie

Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern, für Kindergärten und Schulklassen und ist rund um die Uhr kostenlos geöffnet. Spenden sind jedoch gerne erwünscht. Es gibt einen extra Kinderbereich mit Spielplatz und Streichel- und Haustiergehege. Jährlich kommen über 400.000 Besucher in den Tierpark Olderdissen!

Hier ein lustiger Olderdissen Song:

0 Kommentare »


Das Hermannsdenkmal – ein Stück Geschichte in OWL


In der Nähe von Detmold, im Teutoburger Wald, befindet sich das zwischen 1838-1875 erbaute Hermannsdenkmal. Mit zwei Millionen Besuchern jährlich, ist das Hermannsdenkmal eines der beliebtesten Ausflugsziele Nordrhein-Westfalens. Ab 1838 wurde, nach den Entwürfen von Ernst von Bandel, aus Eisenrohrkonstruktionen und Kupferplatten erbaut. Der überlebensgroße Gigant, der circa 27 Meter hoch und 42 Tonnen schwer ist, begeistert noch heute!

Hermannsdenkmal – Woher kommt der Name?

Die Deutschen suchten während der zunehmenden nationalen Identität verzweifelt nach einem Wahrzeichen. Das Denkmal soll an den Cheruskerfürsten Arminius und die so genannte Schlacht im Teutoburger Wald erinnern, in der germanische Stämme unter Führung von Arminius (Hermann der Cherusker) den römischen Legionen unter Publius Quinctilius Varus im Jahre 9 eine entscheidende Niederlage bescherten. Die Figur des Arminius gilt daher als Einiger der deutschen Stämme und ist Vorlage für das Denkmal. Der Erbauer Ernst von Bandel ging nach damaliger Forschungslage davon aus, dass die Varusschlacht im Teutoburger Wald stattgefunden habe. Mittlerweile ordnen die meisten archäologischen Fachwissenschaftler die Fundregion Kalkriese bei Bramsche in Niedersachsen als wahrscheinlichsten Ort der Schlacht ein.

Ein Ausflug ins Grüne

Heute verwaltet der Landesverband Lippe das Hermannsdenkmal. Der Umlaufbereich auf dem  Sandstein-Sockel des Denkmals kann gegen ein Eintrittsgeld bestiegen werden. Von dort lässt sich eine eine sehr schöne Aussicht genießen. Die Figur selbst ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Es gibt die Legende, dass einmal jemand aus dem Nasenloch gefallen sei und daraufhin die Figur gesperrt wurde. Das Denkmal lässt sich sowohl mit einem Auto, als auch auf Wanderwegen erreichen. Das Hermannsdenkmal ist auch der Startort des jährlich im April ausgetragenen Hermannslaufs, der über den Hermannsweg bis zur Sparrenburg nach Bielefeld führt und an dem etwa 7.000 Läufer und Walker teilnehmen.

0 Kommentare »


Die Externsteine im Teutoburger Wald


Die Externsteine sind eine Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und gehören zur Stadt Horn-Bad-Meinberg. Im Zuge der Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren ist die Felsformation im Teutoburger Wald entstanden. Der ursprünglich flach lagernde Unterkreide-Sandstein im Bereich der Gebirgskette wurde senkrecht aufgepresst und bildet bis heute die Externsteine, die heute ein wichtiges Naturschutzgebiet sind. Die Felsgruppe ragt in der sonst weitgehend steinfreien Umgebung maximal 47,7 m über die Oberfläche des Wiembecketeichs in die Höhe und erstreckt sich linienförmig über mehrere hundert Meter Länge. Sie beginnt etwas versteckt im Wald mit vereinzelten kleinen Felsen und zieht sich hin bis zu den gut sichtbaren, 13 relativ freistehenden Einzelfelsen.

Mysterium Externsteine

Die Externsteine waren schon für unsere Vorfahren der Steinzeit von Bedeutung. Feuerstein-Geräte, Stielspitzen, Klingen, Steinschlagplätze und andere Funde aus der späten Altsteinzeit beweisen, dass sich am Fluss der Felsen bereits um etwa 10.000 v. Chr. Menschen aufhielten. Bis heute ist jedoch nicht geklärt, ob die Externsteine aus kultischen Gründen oder um Schutz finden, genutzt wurden.

Heute wird das noch etwa 12 Hektar große Naturschutzgebiet Externsteine vom Landesverband Lippe unterhalten, der auch Eigentümer der Felsen ist. Die Felsen selbst stehen gleichzeitig unter Kultur- und Naturdenkmal-Schutz. Die geologische Bedeutung der Externsteine wurde am 12. Mai 2006 mit der Auszeichnung als Nationales Geotop durch die Akademie für Geowissenschaften zu Hannover gewürdigt.

Externsteine – Definitiv eine Reise wert!

Zwischen einer halben und einer Million Menschen besuchen jährlich die Externsteine. 1958 zählten sie mit rund 224.000 Personen zu den am häufigsten besuchten Naturschutzgebieten Westfalens.
In den Fels geschlagene Treppen und Räume, sich überschneidende Bearbeitungsspuren am Sargfelsen, das Großrelief der Kreuzabnahme und andere Skulpturen, Inschriften und Zeichen bis zu Gebäuderesten aus dem Mittelalter machen die Externsteine neben den besonderen natürlichen Begebenheiten auch für Touristen interessant.
Einige der beeindruckenden Externsteine können bestiegen werden – abseits der Wege ist das Klettern und das Betreten der Felsköpfe jedoch zum Schutz der seltenen Vegetation teilweise verboten. Die Spitzen der direkt am Teich gelegenen Felsen sind über aufwändig in den Fels geschlagene Treppenaufgänge sowie eine Brücke hoch oben im Fels erreichbar. Tagsüber muss für den Aufgang zu beiden Felsen ein Eintrittsgeld bezahlt werden, außerhalb der Öffnungszeiten ist der Felsen kostenfrei zugänglich.

0 Kommentare »


Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica


Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. an der Ostflanke des Wittekindsberges 1892 an der Porta Westfalica aufgebaut worden, weil dieser die preußische Provinz Westfalen errichtet hatte. Der Bildhauser Kaspar von Zumbusch entwarf das Denkmal und Architekt Bruno Schmitz setzte es in die Realität um. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist heute das Wahrzeichen der Stadt Porta Westfalica und ein beliebtes Touristenziel.
Das Standbild zeigt Wilhelm I. in Uniform, mit hohen Krönungsmantel, Stiefeln und Waffenrock. Die rechte Hand hat Wilhelm I. erhoben, die linke aufgestützt. Auf dem Kopf trägt er einen Lorbeerkraz.

„Provinz Westfalen“ erleben

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal steht am äußeren Ende des Wiehengebierges auf rund 210 Metern Höhe. Das Bauwerk selbst ist 88 Meter hoch und schon dadurch von Weitem zu sehen. Vom Denkmal aus hat man einen tollen Ausblick auf Porta Westfalica und das umliegende Land. Die Plattform, auf der das Kaiser-Wilhelm-Denkmal steht, wurde teilweise aus dem Stein herausgearbeitet. Zum Denkmal führt eine zwölf Meter hohe Treppe, unter der sich die Inschrift „Wilhelm dem Großen – die Provinz Westfalen“ befindet.

0 Kommentare »